Die Honigmassage

der Königsweg zur Ausleitung und Regeneration

 

Honigmassage

 

Die Honigmassage entfaltet ihre hervorragende Wirkung von der Haut bis tief ins Gewebe. Sie löst Verspannungen, durchblutet, entgiftet, reinigt und pflegt den Kör­per auf natürliche Weise.

 

In der Irchelpraxis umfasst eine intensive Honigmassage:

... Die Waschung des Rückens mit einer Heilpflanzenemulsion.
... Eine intensive Bindegewebsmassage mit körperwarmem Honig.
... Intensive Reinigung und Waschung des Rückens.
... Eine intuitive Massage mit einem Heilpflanzenöl.
... Ein wärmender, trockener Heilpflanzenöl-Wickel.

 

Tönt gut – tut gut: Von der Haut bis tief in den Körper

Die Behandlung dauert inklusive Einführungsgespräch und Ruhezeit
90 Minuten und kostet 120 Franken

 

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Was ist eine Honigmassage?

Die Honigmassage gilt als bewährtes Mittel zum Lösen von Verspannungen, zur Entgiftung, Regeneration und Pflege der Haut. Sie kann sanft oder kräftig ausgeführt werden. Umfang und Intensität werden vor der Behandlung besprochen und können auch während der Ausführung jederzeit angepasst werden.

Bei intensiver Arbeitsweise ist die Honigmassage eine Ausleitungsbehandlung mit nachhaltiger Tiefenwirkung, die den Körper in einem gesunden Mass fordert. Sie entspricht einer grossflächigen Bindegewebs-Massage und kann wie diese manchmal etwas schmerzhaft sein. Es lohnt sich aber absolut, kräftiges Arbeiten zuzulassen, denn belastete Strukturen können nicht weggestreichelt werden. Nach wenigen Behandlungen werden Sie sich frei und vital fühlen.

Der grundsätzliche Ablauf einer Intensiv-Behandlung ist oben beschrieben. Je nach Dispo­sition und persönlichem Bedürfnis kann die Behandlung auch aus zwei Massagesequenzen mit einer Zwischenwaschung bestehen.

Bei moderater Arbeitsweise ist die Behandlung praktisch schmerzfrei. Die Dehnungen des Gewebes fallen schwächer aus; der Wellness-Aspekt und die Pflege der Haut treten in den Vordergrund. Honig ist eines der besten natürlichen Hautpflegemittel. Auch hier bieten sich bei Bedarf zusätzliche Heilpflanzenöl-Anwendungen (intuitive Massage und Trockenwickel) an.

Anwendung und Herkunft

Die Anwendung der Honigmassage als Ausleitungsbehandlung ist überliefertes Volksheil­wissen. Als Herkunft der Methode werden meistens Russland und Tibet genannt. In der mongolischen und asiatischen Tradition verwendet man dafür speziell präparierten Honig.

In der Irchelpraxis wird 100% reiner, naturbelassener Honig verwendet. Bei forcierter Arbeitweise wird in den meisten Fällen auf Zusatzstoffe verzichtet, denn die Behandlung ist so schon ein starkes Stück Arbeit für den Organismus. In speziellen Situationen wird der Honig mit ätherischen Ölen angereichert.

Durchführung

Die Honigmassage wird in den meisten Fällen am Rücken durchgeführt. Sie kann aber auch an grossen Gelenken oder als Cellulite-Behandlung an Oberschenkeln und Gesäss erfolgen.

HonigmassageDurch die spezielle Grifftechnik und die Eigenschaften des Honigs wirkt die Anwendung erst sanft aktivierend, dann stark durchblutungsfördernd und endet – wenn gewünscht – als kräftige Ausleitung, die mitunter ganz schön feuern kann.

Durch die physischen Eigenschaften des Honigs wird das Bindegewebe tiefgründig gelockert. Hautschuppen und Ausscheidungen werden mit pumpenden Bewe­gungen tief aus der Haut gezogen. Dadurch wirkt die Honigmassage besonders bei typischen Zivilisationskrankheiten, die auf Einlagerung von Giften und Schadstoffen zurückzuführen sind.

Die Honigmassage regt den Stoffwechsel stark an. Deshalb ist es wichtig, dass schon vor der Behandlung genügend Wasser oder Kräutertee getrunken wird. Genügend trinken heisst – Genussmittel nicht gerechnet – 2 bis 3 dl pro 10 kg Körpergewicht im Tag. Kaffee ist ein Genussmittel; in dieser Sache kann er – wie Alkohol – nicht als Getränk gelten.

Während mindestens 24 Stunden nach einer Behandlung sollten auf den betroffenen Hautarealen keine Reinigungs- und Pflegemittel verwendet werden. Reines Wasser wäscht die Haut am besten.

Wirkungsweise

Neben der lokalen Wirkung werden bei der Honigmassage am Rücken über die head’schen Reflexzonen auch innere Organe angesprochen. Vielen inneren Organen lassen sich bestimmte Hautareale zuordnen, die als Head-Zonen bezeichnet werden und die eine besondere diagnostische und therapeutische Bedeutung haben.

Head-Zonen

Wenn «es» im Rücken weh tut, muss das nicht zwingend mit dem Bewegungsapparat zusammenhängen.

Trotz Entstehung im Körperinneren werden schmerzhafte Veränderungen an inneren Organen auf scheinbar entfernten Arealen an der Körperoberfläche oder auch in tiefer gelegenen Strukturen der Muskulatur wahr­genommen. Hier kann die manuelle Arbeit am Rücken über diese Head-Zonen regu­lierend eingreifen.

Wo es gelingt, blockierte Situationen auf der körperlichen wie auch auf der psychischen Ebene zu lösen, fliesst auch die Lebens­energie wieder ungehindert und der verhängnisvolle Kreislauf aus Schmerz, Leiden und Verspannung ist durchbrochen.

Honigmassage lernen und selber anwenden?

 

Die Irchelpraxis bietet im Rahmen von Lernbehandlungen die Gelegenheit, die Grund­züge der hier beschriebenen Behandlung zu erlernen, um sie im Bekanntenkreis selber anzuwenden. Das Angebot richtet sich an 2 bis 4 Personen, die ihren Partner, Freunde oder Familienmitglieder behandeln möchten. Mehr zu diesem Angebot erfahren Sie weiterlesen.

 

Indikationen

Wegen ihrer vielseitigen Wirkung wird die Honigmassage nicht nur bei Beschwerden, sondern auch als Vorsorge oder «Wellnessbehandlung» durchgeführt. Sie lockert das Gewebe, regt den Stoffwechsel an, fördert die Durchblutung und verbessert die Ausscheidung über Haut und Nieren. Sie befreit den Organismus von Gewebeschlacken, Talg, Salzen und klebrigem Schweiss und pflegt die Haut mit naturbelassenem Honig, einem der besten natürlichen Hautpflegemittel. Neben der Verbesserung des Allgemeinbefindens und der Leistungs­fähigkeit ist die Honigmassage eine sinnvolle Anwendung bei:

 

  ... Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich  
  ... Unruhezustände, Einschlaf- und Durchschlafstörungen  
  ... Chronische Müdigkeit, Energielosigkeit  
  ... Belastende Situationen (Stress, Burnout…), Nervliche Belastungen  
  ... Belastung innerer Organe  
  ... prämenstruelles Syndrom PMS, Störungen im Zyklus und chronische Stauungen vor der Menstruation  
  ... Cellulite, vorwiegend an Oberschenkel, Hüften und Gesäss  
  ... Belastungen mit Giften aller Art (Tabak, Arzneimittel, Drogen…)  
  ... Reinigungskuren (Frühjahrskuren), zur Entgiftung und zum Aufbau des Immunsystems  

 

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Kontraindikationen

Für die Honig-Massage gelten grundsätzlich die gleichen Kontraindikationen wie für die klassische Massage. Der Patient ist verantwortlich, Erkrankungen vor der Behandlung zu erwähnen und gegebenenfalls auf die Anwendung der Honigmassage zu verzichten. Offensichtliche Kontraindikationen sind:

 

  ... Aktuelle Behandlung von malignen Tumoren (Krebs), also bei Chemotherapie oder Bestrahlung.  
  ... Rekonvaleszenz, geschwächte oder erschöpfte Personen  
  ... Infektionen und unklaren entzündlichen Vorgängen, Fieber ab 37,5 Grad Celsius  
  ... Gefässkrankheiten, besonders bei Thrombosengefahr  
  ... chronischem Bluthochdruck und hohem Augendruck  

 

Wenn blutverdünnende Medikamente eingenommen werden oder nach einer Erkrankung oder Operation mit Beteiligung des Herzens darf die Honigmassage nur nach Absprache mit dem Arzt ausgeführt werden.