Urintherapie – Anwendungen in der Heilkunde

Behandlung von Krankheiten und

 

Verletzungen mit dem eigenen Urin

 

Wenn Sie beim Wort Urintherapie gleich angeekelt die Nase rümpfen und igitt! noch der harmloseste Ausdruck ist, der Ihnen über die Lippen kommt, sind Sie durchaus bei den Leuten. Der über Generationen gewachsene Ekel vor den eigenen Ausscheidungen hat uns vergessen lassen, welch praktische, effiziente und zudem erst noch kostenlose Hilfe der eigene Urin in vielerlei Hinsicht auch heute noch ist.

Haben Sie schon einmal

Ihren eigenen Urin getrunken? Natürlich haben Sie das! Das glauben Sie nicht? Wenn es nicht so wäre, könnten Sie dies hier nicht lesen. Jeder Mensch trinkt seinen Urin als Baby im Fruchtwasser.

Im Verlauf unserer Erziehung lernen wir dann, dass Urin, das körperliche Abwasser, ein Tabu ist. Darüber spricht man nicht und der Umgang damit hat diskret zu erfolgen. Das Thema Urin und seine praktischen Eigenschaften in Haushalt und Heilkunde hat trotz aller Vorteile einen schweren Stand in der Gesellschaft. Zu gross sind Ekel und Abneigung in uns verankert.

Der «angeborene» Ekel

Doch das war nicht schon immer so. Der viel zitierte «angeborene Ekel» ist eigentlich gar kein angeborener, sondern ein aufgeschwatzter. Er wurde uns in guter Absicht, gesellschaftskonforme Menschen zu werden, beigebracht. Wie klein der Unterschied zwischen «innen» zu «aussen» ist, können Sie gleich selbst einmal ausprobieren:

 

  ... Füllen Sie ein kleines Glas mit frischem Leitungs- oder stillem Mineralwasser aus der Flasche.  
  ... Nehmen Sie einen guten Schluck davon in den Mund und kosten Sie ihn ausgiebig. Ziehen Sie das Wasser während einer Minute durch Zähne und Mundraum, ohne es zu schlucken.  
  ... Kippen Sie das saubere Wasser im Glas weg und geben den Mund-Inhalt wieder in das Glas zurück. Warten Sie eine Minute.  
  Können Sie diesen Schluck Wasser, den Sie schon einmal im Mund hatten, jetzt ohne Ekelgefühl trinken?  

 

Wir funktionieren nicht immer so rational, wie wir uns als abgeklärte Menschen gerne geben. Wenn Sie obigen Versuch mit dem Wasser überlebt haben, sind Sie auf gutem Weg, sich dem Thema Urin in der Heilkunde zu öffnen.

Wie wird Urin verwendet?

Bei der Anwendung von Urin sind 3 Methoden gebräuchlich. Die innerliche und die äusserliche Anwendung von frischem Urin werden auf diesen Seiten genauer beschrieben.

 

Im weiteren gibt es auch noch Injektionen mit sterilisiertem Urin. Darauf sollen vor allem allergische Erkrankungen gut ansprechen. Die Wirkungsweise kann mit derjenigen einer Impfung verglichen werden. Injektionen müssen von Fachpersonen in einer sterilen Umgebung durchgeführt werden. Diese Methode wird auf diesen Seiten nicht beschrieben, weil sie von Laien nicht angewendet werden darf.

Urin und die Wissenschaft – was ist Urin?

Es gibt bislang keine wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Eigenurintherapie etwas bewirkt. Wer wollte denn schon Geld in aufwändige und teure Studien investieren, ohne danach mit dem Verkauf der Ergebnisse oder einer Substanz mindestens den investierten Geldbetrag wieder erwirtschaften zu können? weiterlesen

Vorsichtsmassnahmen

Bei der Verwendung von Urin für medizinische und kosmetische Zwecke sollten einige Vorsichtsmassnahmen beachtet werden. weiterlesen

Die innerliche Anwendung

Jede Art der Einnahme ist denkbar. Von einigen Tropfen unter die Zunge geträufelt über das morgendliche Glas Urin bis zur Trinkkur. Wichtig ist dabei, dass man es bei chronischen Beschwerden regelmässig, täglich, über Wochen oder Monate hinweg tut. Bei akuten Beschwerden wird man sich von Fall zu Fall entscheiden. weiterlesen

Die äusserliche Anwendung – Notfälle

Die mit Abstand hilfreichste Anwendung von frischem Urin ist bei einem Unfall mit einer offenen Wunde zum Beispiel während einer Bergwanderung gegeben. Wenn es dumm geht, ist natürlich nichts an brauchbarem Erste-Hilfe-Material greifbar und man muss improvisieren. Wie kriegt man eine von Blut und Steinen verklebte Schürfung oder auch eine grössere Wunde möglichst schmerzlos einigermassen sauber? weiterlesen

Nicht nur in Notfällen – Urin für die Hautpflege

Als weitere äusserliche Anwendungen helfen Einreibungen, Auflagen und Bäder gegen Ekzeme und andere Hauterkrankungen. Hier ist vor allem die Wirkung des Harnstoffs gefragt. Dieser ist beim Menschen wie bei allen Säugetieren eines der wichtigsten Endprodukte des Eiweiss-Stoffwechsels. weiterlesen

Urin – auch ein Diagnose-Hilfsmittel für Laien

Im beschränkten Masse kann Urin auch dem Laien als Diagnose-Hilfsmittel dienen: Wenn er süsslich schmeckt, ist eine ernsthafte Stoffwechsel-Störung in der Bauchspeicheldrüse wahrscheinlich. In diesem Fall sollte man sich dringendst ärztlich untersuchen lassen, es besteht die Gefahr eines Insulin-Mangels, der zum Krankheitsbild Diabetes passt. weiterlesen

Praktische Beispiele der Urin-Anwendung

Anschliessend finden Sie einige praktische Beispiele für den Gebrauch von Urin im Alltag, die mir besonders praktisch oder nützlich erscheinen. weiterlesen

 


Haben Sie Fragen oder möchten Sie mir ein Feedback geben?

Ich hoffe, dass Ihnen diese Seite hilfreiche Informationen geboten hat. Konnten Sie die beschriebenen Reaktionen nachvollziehen oder hat Ihnen die Anwendung von Urin nichts gebracht? Ich bin an Ihren Erfahrungen interessiert und freue mich über Rückmeldungen.

Besonders wichtig sind mir Angaben bezüglich Alter, Geschlecht, Art und Dauer der Anwendung und erhoffte bzw. eingetretene Wirkung. Haben Sie die Urinanwendung präventiv durchgeführt oder wollten Sie damit bestimmte Beschwerden behandeln? Haben Sie Ihre Beschwerden zuvor schon mit anderen Methoden behandelt oder behandeln lassen?

Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen!

 


Weitere Tipps aus der Irchelpraxis

 

Weitere Tipps dieser Art vermittelt das umfassende Dokument

 

«Natur- und Erfahrungsheilkunde»

 

der Irchelpraxis. Auf ca. 300 Seiten finden Sie grundlegende Anleitungen aus dem Bereich der Natur- und Volksheilkunde sowie einen umfangreichen therapeutischen Index mit konkreten und erprobten Hilfestellungen, um abgeklärte Beschwerden auf natürliche Art selbst zu behandeln. weiterlesen können Sie dieses Dokument bestellen.

 

Zurück zur Übersicht