Naturheilkundliche Fusspflege

bei Fusspilz

 

Was Sie mit naturheilkundlichen Mitteln dagegen tun können:

 

Achten Sie auf gute Fusshygiene und geeignete Fussbekleidung. Tragen Sie Baumwollsocken und möglichst offene Lederschuhe. Sie sollten auch innen ganz aus Leder gefertigt sein, denn nur solche Schuhe entziehen dem Fuss Feuchtigkeit und erlauben ihm zu atmen.
Tragen Sie in öffentlichen Feuchträumen (Schwimmbad, Sauna, Duschen und Umkleideräume in Sport- und Fitnesseinrichtungen) immer Badeschuhe.
Wechseln Sie die Socken häufig und waschen Sie sie mit mindestens 60°. Wenn sich Ihr ökologisches Gewissen bei «immer in die Kochwäsche» querstellt, machen Sie’s so: Socken in einem kleinen Waschbecken mit siedendem Wasser übergiessen, gut bewegen und nach dem Erkalten mit 60° waschen.
Bewegen Sie die Füsse öfters auf natürlichen Untergründen ausser Haus. Jeden Tag ein Barfuss-Spaziergang – und sei es nur im nahen Park – kann Wunder wirken. Die Fussmuskulatur wird gestärkt und die Durchblutung gefördert, beides Massnahmen, die Mykosen verhindern helfen.
Pilzbefallene Regionen niemals mit Seife reinigen! Pilze lieben Seife!
Betroffene Areale täglich mit dem frischen Morgenurin betupfen. Zwischen den Zehen ein Stück mit Urin getränkte Watte tragen. Besser noch: ein Fussbad mit dem Morgenurin; danach möglichst lange nicht abwaschen oder abtrocknen.
Betroffene Areale täglich 2 mal mit dem ätherischen Öl des Teebaums (Melaleuca alternifolia) betupfen. Dazu am besten ein Wattestäbchen benutzen. Nicht mehr als 2 Tropfen pro Wattestäbchen verwenden und für jede infizierte Stelle ein neues Stäbchen benutzen!
Backpulver-Paste: Mischen Sie etwas Backpulver (Natriumbikarbonat) mit Wasser, sodass eine Paste entsteht, die Sie auf die betroffenen Stellen auftragen und mit einem Rundum-Pflaster oder einer Gazebinde sichern.
Betroffene Areale täglich mit natürlich vergorenem Apfelessig betupfen oder den ganzen Fuss mit verdünntem Essigwasser (10 bis 20% Essig) waschen. Nicht mit Wasser nachwaschen oder abtrocknen; der Hauch Essig soll auf der Haut bleiben. Evtl. eine Stunde später mit einer guten Pflegecrème (Kamille, Lavendel oder Ringelblume) leicht eincrèmen.
Für ein Fussbad mit natürlich vergorenem Apfelessig verwendet man nur etwa 5% Essig und badet ungefähr 15 Minuten.
Pinseln mit Schachtelhalm- und Propolistinktur (Wenn es zu stark brennt, die Urtinktur mit Wasser verdünnen). Mit Ringelblumencrème nachbehandeln.
Pinseln mit Neem-Öl, dem fetten Öl des Neem-Baums.
Während längerer Zeit über Nacht einen mit Molkenkonzentrat (z.B. Molkosan der Firma Bioforce) oder Spilanthes-Urtinktur (Parakresse) getränkten Wattebausch auflegen und mit einer Binde oder einem Latex-Fingerling sichern. Am besten Molke und Spilanthes täglich wechselweise anwenden. Bioforce ist eine Schweizer Firma; möglicherweise haben deren Produkte in Deutschland und Österreich andere Namen.
Heilerde mit wenig Wasser zu einem Brei anrühren. Den Brei auf die betroffenen Hautstellen streichen und gegebenenfalls mit einer Gazebinde sichern. Belassen, bis die Paste trocken ist; erst danach entfernen und abwaschen.
Knoblauch als Brei (mit einer Knoblauchpresse auspressen) oder als etwa 1mm dicke Scheibe auflegen. Nach 10 bis 20 Minuten entfernen, aber nicht sofort abwaschen. Die Auflagedauer kann je nach Verträglichkeit mit der Zeit gesteigert werden.
Beachten Sie auch die Tipps, insbesondere über die «Fussbekleidung» auf der Seite Fussschweiss.

 


Weitere Tipps aus der Irchelpraxis

 

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