Heilpflanzen vor der Türe

Auf dieser Seite finden Sie praktische Tipps zur Anwendung von einigen wenigen Heilpflanzen, die sehr bekannt sind, wild wachsen oder auch im Hausgarten sinnvoll sind, obwohl einige davon als Unkraut verschrien werden.

Die Brennnessel (Urtica urens, Urtica dioica)

 

In unserer Region wachsen zwei Arten der Brennnessel: Beide dienen im Garten, in der Küche und in der Heilkunde den gleichen Zwecken.

Die kleine, Urtica urens, ist eine einjährige Pflanze mit unscheinbaren weiblichen und männlichen Blüten, die sich am gleichen Stängel entwickeln. Sie ist weniger verbreitet als die grosse Brennnessel.

Die grosse, Urtica dioica, ist eine mehrjährige Pflanze mit gut ausgebildeten, aus den Blattachseln hervorgehenden Blüten. Weibliche und männliche Blüten wachsen auf getrennten Pflanzen. Die Pflanze bildet ein dichtes Wurzelwerk. weiterlesen

 


Der Löwenzahn (Taraxacum officinale)

 

Fast überall auf der Welt wird man diese äusserst anpassungsfähige Pflanze kennen, wenn sie auch je nach Standort und Bodenbeschaffenheit nicht immer genau gleich aussieht. In kargen Böden sind die Löwenzähne, die Zacken der Blätter, sehr ausgebildet, an feuchten und schattigen Standorten sind diese Blatteinschnitte fast nicht vorhanden. Vielerorts als Unkraut verpönt, ist die Pflanze in der Heilkunde wie auch in der Küche vielfältig verwendbar. weiterlesen

 


Die Pfefferminze (Mentha piperita)

 

Kaum eine andere Pflanze ist in der Schul- wie auch in der Naturmedizin so bekannt wie die Pfefferminze. In der Vorredbull-Ära kannte sie jedes Kind als schmackhafte Teegrundlage. Doch die Allerweltspflanze – selber ein Bastard, eine Kreuzung zwischen der grünen und der Wasserminze – ist nur eine Art in der grossen Familie der Minzepflanzen. weiterlesen