Fussreflexzonenmassage
Die Selbstbehandlung
Kann man sich selber eine Fussreflexzonen-Behandlung machen?
Mit dem Grundwissen der Reflexzonen und der Organzusammenhänge im Menschen ist es prinzipiell möglich, sich punktuell selbst zu behandeln. Doch ganz so trivial ist das nicht.
Sicher, man kann sich mit einer zum falschen Zeitpunkt gemachten oder falsch ausgeführten Eigenbehandlung kein grosses Leid zufügen. Man wird aber schnell merken, dass es nicht gut tut, schmerzt oder unbequem ist. Eine Behandlung im Sinne einer Therapie kann eine Selbstbehandlung auf keinen Fall sein, denn eine Reflexzonenmassage ist mehr als ein bisschen die Füsse massieren.
Einschränkungen bei der Selbstbehandlung:
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Durch gespannte Gelenke (Fuss-, Knie- und Hüftgelenk) in der Stellung der Selbstbehandlung ist der freie Energiefluss gestört und damit die Wirkung der Behandlung reduziert. |
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Man muss die Grenzen der Selbstbehandlung deutlich kennen, vor allem im Zusammenhang mit eventuellen Symptomen und der Verhältnismässigkeit, Art und Intensität der Behandlung. |
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Die nötige Entspannung kann dabei nicht erreicht werden. |
Die beste Art der Selbstbehandlung ist und bleibt das Barfussgehen auf natürlichen Untergründen: Feuchter Tau, Kiesplätze, Wiesen, Fels, Sand und Waldböden geben dem Körper auf natürliche Weise unspezifische Reize über die Reflexzonen. Gehen Sie vor allem beim Spaziergang durch die Natur streckenweise barfuss.
Barfuss zu gehen ist zudem eine der einfachsten und billigsten Formen der Gesundheitsvorsorge. Es ist deshalb so gesund, weil wir damit neben einer unspezifischen Fussreflexzonen-Massage ein optimales Abhärtungstraining haben. Barfüssler sind seltener erkältet, haben selten Stirn- und Nasennebenhöhlenentzündungen sowie Bronchitis oder Schnupfen. Auch wer unter Migräne oder Kopfschmerzen leidet, kann durch barfuss gehen seine Beschwerden lindern.
Wer barfuss geht, kräftigt seine Fussmuskulatur und beugt damit Fehlhaltungen und Haltungsschäden vor. Die verbesserte Statik führt zu einem aufrechteren Gang und der Kreislauf wird durch die Mehrarbeit der Fuss- und Wadenmuskulatur besser angeregt.
Schon vor 150 Jahren sagte der Pfarrer
und
'Wasserdoktor' Sebastian Kneipp:
«Die Füsse müssen von der Schuhmaschine und den
Fussfoltern
so oft wie möglich befreit werden, denn das härteste Los
in allen Stürmen
des Lebens trifft neben dem Gesicht die Füsse»
Ebenfalls eine sehr gute Methode, um die Füsse beweglich zu halten, sind regelmässige Übungen: Versuchen Sie, Gegenstände mit den Zehen zu bewegen oder aufzunehmen. Zerreissen Sie mit den Füssen eine Zeitungsseite. Verändern Sie die Belastung beim Gehen, indem Sie kurze Strecken auf den Innen- oder Aussenkanten der Füsse, auf den Fersen oder den Fussballen zurücklegen. Krallen Sie die Zehen abends vor dem Einschlafen einige Male zusammen oder kreisen Sie Ihre Füsse im Bett.
Mit ein bisschen Fantasie werden Ihnen auch noch weitere Mittel und Wege einfallen, um Ihre Füsse beweglich und geschmeidig zu erhalten. Beachten Sie Ihre Füsse, bauen Sie eigene Übungen in den Tagesablauf ein und bewegen Sie Ihre Füsse nach Lust und Laune. Sie werden spüren, was Ihnen gut tut.
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