Urin-Anwendungen in der Heilkunde
Behandlung von Krankheiten und Verletzungen
mit dem eigenen Urin
neugierig? erstaunt? angeekelt?
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Einführung
Wenn Sie jetzt gleich angeekelt die Nase rümpfen und igitt! noch der harmloseste Ausdruck ist, der Ihnen über die Lippen kommt, sind Sie durchaus bei den Leuten. Der über Generationen gewachsene Ekel vor den eigenen Ausscheidungen hat uns vergessen lassen, welch praktische, effiziente und zudem erst noch kostenlose Hilfe der eigene Urin in vielerlei Hinsicht auch heute noch sein kann.
Während die etablierte Medizin Urin heute nur noch für Laboruntersuchungen verwendet, hat man damit früher neben der Diagnose (Urinschau) vor allem in der Volksheilkunde Krankheiten und Leiden kuriert. Wie stark dieses alte Wissen in der Bevölkerung noch vorhanden ist, haben die Reaktionen auf eine Radio-Live-Sendung von Carmen Thomas gezeigt. Sie wurden im Buch «Ein ganz besonderer Saft - Urin» zu einem lesenswerten Werk zusammengefasst.
Urin wurde in verschiedenen Kulturen als ein äusserst praktisches Hilfs- und Heilmittel geschätzt:
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Mönche trinken ihren Morgenurin, um die Wirkung des während der Nacht produzierten beruhigenden Hormons Melatonin in der Meditation nochmals auszukosten. |
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Beim rituellen Verzehr psychoaktiver Pilze ist beobachtet worden, dass der Urin des Pilzessers begehrter war als die Pilze selbst, weil sich die halluzinogene Wirkung so frei von störenden Substanzen entfalten konnte. |
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Am besten bekannt geblieben, weil in der Volksheilkunde auch bei uns praktiziert, ist aber wohl die Wundtherapie. Frische Wunden können so jederzeit steril ausgewaschen und für's nötigste versorgt werden. Besonders bei Wanderungen im Gebirge lindert dieses Wissen oft Schmerzen und verhindert Komplikationen bei der Wundnachbehandlung. |
Warum sollte nun plötzlich nicht mehr gelten, was unseren Grossvätern noch wertvolle Medizin war? Tabletten zu schlucken, deren chemischer Inhalt durch Werbung und Design zu alltagstauglichen Muss-Drogen kaschiert wird, ist halt schon viel hygienischer und 'normaler', sprich: 'voll im Trend' als solche Ferkeleien aus altvorderer Zeit.
Selbst wenn bekannte Ärzte
und Heilpraktiker die Nase rümpfen und bestenfalls finden: "Das müssen Sie
schon selber wissen, ob Sie Ihren Abfall trinken wollen" sollte man sich
davon nicht abschrecken lassen.
Zur eigenen Meinungsbildung gehört besonders in diesem Fall neben dem Sammeln
von Information auch die eigene Erfahrung. Bevor Sie in Ihrem Leben den
ersten Schluck reifen Weines auf der Zunge verfliessen liessen, wussten
Sie auch nicht viel mehr, als dass Wein Alkohol enthält und dieser auch
RauschGIFT genannt wird.
Dies ganz im Gegensatz zum Urin, der normalerweise frei von pathogenen Elementen (also 'Gift') und sogar steriler als manchenorts das Leitungswasser ist. Frischer Urin von gesunden Menschen stinkt nicht. Wenn er es doch tut, ist im Körper irgend etwas los, das beachtet werden sollte. Meistens sind es Bakterien, die Anzeichen von krankhaften Vorgängen im Körper sind.
Urin und die Wissenschaft
Es gibt bislang keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die Eigenurintherapie etwas bewirkt. Wer wollte denn schon Geld in aufwändige und teure Studien investieren, ohne danach mit dem Verkauf der Ergebnisse oder einer Substanz mindestens den investierten Geldbetrag wieder erwirtschaften zu können?
Der Eigenurinbehandlung geht es in dieser Beziehung wie dem Fasten: Wo kein Gewinn erwirtschaftet werden kann, macht niemand wissenschaftliche Untersuchungen. Wenn eine Methode nicht wissenschaftlich untersucht werden kann, hat sie in unserem technisierten Gesundheitswesen keinen Platz mehr. Beim Urin beschränkt man sich darauf, die für die Diagnose wichtigsten Inhaltsstoffe zu bestimmen.
Die chemische Komponente, der Stoffwechsel, lässt sich in groben Zügen festlegen und macht dem Wissenschaftler klar: Urin ist ein Ausscheidungsprodukt; sozusagen das Abwasser des Körpers und gehört dorthin, wo Abwasser eben hingehört. Ende der schulmedizinischen Einlage.
Wenn man die Inhaltsstoffe des Urins mit modernen Methoden bestimmt, kommt man auf über 60 Substanzen. Neben dem ganzen Spektrum der stofflichen und feinstofflichen Wirkungen kommt dann noch die psychologische Komponente dazu, und die ist nahezu unberechenbar. Hier ist vor allem der Placebo-Effekt zu erwähnen. Placebos sind Medikamente ohne Wirkstoff, die trotzdem eine Heilung hervorrufen können, weil der Patient daran glaubt.
Das Ziel ist, dem Patienten zu helfen. Wie dies geschieht, ist zweitrangig. Wer der Urintherapie zum vornherein jegliche Wirkung abspricht, vertut eine grosse Chance. Wer dies als Fachperson im Gesundheitswesen tut und gleichzeitig bereit ist, chemische Medikamente mit zweifelhaften Haupt- und unerwünschten Nebenwirkungen zu verschreiben, täte manchmal gut daran, etwas mehr über den Zaun der Professionalität zu schielen.
Doch wozu soll man sich als Arzt überhaupt damit beschäftigen? Erstens ist das Thema bei vielen Leuten tabu, weil im wahrsten Sinne des Wortes unter der Gürtellinie. Wenn man sich als etablierter Wissenschaftler diesem Thema zu sehr hingibt, kann es leicht geschehen, dass man damit nur Kopfschütteln oder gar Anfeindungen erzeugt. Zweitens ist die volksheilkundliche Anwendung von Naturprodukten oder -verfahren ganz allgemein wirtschaftsfeindlich. Wo nichts verkauft werden kann, wird es für viele 'Helfer' schnell einmal uninteressant.
Vorsichtsmassnahmen
Bei der Verwendung von Urin für medizinische und kosmetische Zwecke sollten folgende Vorsichtsmassnahmen beachtet werden:
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Bei der Uringewinnung sollte auf eine gute Körper- und Umgebungshygiene geachtet werden. |
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Zur Vorsorge sollte der Urin bei innerlicher Anwendung nur verwendet werden, wenn man gesunden Urin produzieren kann und keine Medikamente oder andere Giftstoffe eingenommen hat. |
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Trinken Sie ihren Urin nicht, wenn Sie unter Nierenkrankheiten, Harnweginfekten, Diabetes oder hohem Blutdruck leiden. |
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Im Krankheitsfall
muss berücksichtigt werden, dass sich im Urin auch Wirk- und Abbauprodukte
von eingenommenen Medikamenten befinden. Mir sind keine Untersuchungen
darüber bekannt, in welchem Masse Urin noch Wirkstoffe eingenommener
Medikamente enthält. Das Problem ist, dass man in den meisten Fällen auch nicht einfach den Arzt fragen kann. Nicht, weil man sich genieren müsste, sondern weil der Herr oder die Frau Doktor bei diesem Thema kaum gesicherte Angaben machen kann. |
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Nur den Mittelstrahlurin (also weder die ersten noch die letzten 100 Tropfen) verwenden. Denn der erste Strahl reinigt die Harnröhre und kann somit auch Bakterien enthalten, die wir nicht einnehmen sollten. Die letzten Tropfen können auch Verunreinigungen aus der Harnblase enthalten. |
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Nur den eigenen Urin verwenden: |
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Urin von anderen Personen enthält körperfremde Keime, er kann daher besonders bei der Einnahme auch ein Gesundheitsrisiko darstellen. | |
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Urin von andersgeschlechtlichen Personen ist vor allem bei innerlicher Anwendung deshalb nicht angezeigt, weil z.B. Frauenurin Hormone beinhaltet, die im männlichen Körper nichts zu suchen haben und umgekehrt. |
Anwendungsformen von Urin
Bei der Anwendung von Urin sind vor allem 3 Methoden bekannt. Die innerliche und die äusserliche Anwendung werden hier genauer beschrieben. Im weiteren gibt es auch noch Injektionen mit Urin. Darauf sollen vor allem allergische Erkrankungen gut ansprechen. Die Wirkung wird wie diejenige einer Impfung beschrieben. Von Injektionen rate ich im Hausgebrauch persönlich ab. Wer zu Nadel greift, sollte wissen, was er tut und entsprechend ausgebildet und auch eingerichtet sein.
Die innerliche Anwendung
Jede Art der Einnahme ist denkbar. Von einigen Tropfen unter die Zunge geträufelt über das morgendliche Glas Urin bis zur Trinkkur. Wichtig ist dabei, dass man es bei chronischen Beschwerden regelmässig, täglich, über Wochen oder Monate hinweg tut. Bei akuten Beschwerden wird man sich von Fall zu Fall entscheiden.
Am besten, weil am konzentriertesten, ist der Morgenurin. Er kann, wenn er zu stark ist, auch mit Wasser oder Tee verdünnt werden. Ein durchschnittlicher Tages- oder ein verdünnter Morgenurin schmeckt wie eine Bouillon, angenehm salzig mit einer leicht bitteren Note.
Eine weitere Methode, den Urin nicht pur trinken zu müssen, erhalten Sie mit einer homöopathischen Zubereitung (D1 bis D6), die wirksam ist, ohne im Geruch an das Ursprungsprodukt zu erinnern. Diese Zubereitungen sollten immer frisch hergestellt werden, auch wenn es mit einem grösseren Aufwand verbunden ist.
Die Trinkkur ist die wirkungsvollste Methode der Einnahme. Dabei wird während einiger Monate ein grosser Teil des Urins getrunken. Den Morgenurin 15 Minuten vor dem Frühstück auf nüchternen Magen, über den Tag verteilt jeweils, wenn sich Gelegenheit ergibt. Trinken Sie immer nur frischen Urin, denn er reagiert relativ schnell mit Sauerstoff, was ihn ungeniessbar macht. Man kann das mit dem Schweiss vergleichen: Frischer Schweiss ist durchaus ertragbar, an stundenaltem wird jedoch niemand freiwillig riechen. Die Trinkkur soll in erster Linie die Abwehrkräfte steigern, weil der Urin neben den jeweiligen Krankheitserregern auch deren Antigene enthält.
Urin - auch ein Diagnose-Hilfsmittel für Laien
Im beschränkten Masse kann Urin auch dem Laien als Diagnose-Hilfsmittel dienen: Wenn er süsslich schmeckt, ist eine ernsthafte Stoffwechsel-Störung in der Bauchspeicheldrüse wahrscheinlich. In diesem Fall sollte man sich dringendst ärztlich untersuchen lassen, es besteht die Gefahr eines Insulin-Mangels, der zum Krankheitsbild Diabetes passt.
Ist der Urin sehr konzentriert, sollte man rekapitulieren, wie viel man in den letzten Stunden getrunken hat. No Input - no Output - bald kaputt? Achten Sie auf eine genügende Flüssigkeitsversorgung, sie ist wichtig für die einwandfreie Funktion des Organismus. Genügend trinken heisst - Genussmittel nicht gerechnet - 2 bis 3 dl pro 10 kg Körpergewicht im Tag. Kaffee ist ein Genussmittel; in dieser Sache kann er nicht als Getränk gelten.
Ist der Urin sehr dunkel, kommen als Ursache pathogene Keime oder Blut in Frage, beides ein Grund, sich sofort ärztlich untersuchen zu lassen. Geraten Sie aber nicht in Panik, wenn das einmal vorkommt. Gegebenenfalls gilt zu berücksichtigen, was Sie zuvor gegessen haben. Waren es Randen (rote Beete), so ist das so normal wie der eher üble Geruch nach dem Genuss von frischem Spargel.
Die äusserliche Anwendung - Notfälle
Die mit Abstand hilfreichste
Anwendung von frischem Urin ist bei einem Unfall mit einer offenen Wunde
zum Beispiel während einer Bergwanderung gegeben. Wenn es dumm geht, ist
natürlich nichts an brauchbarem Erste-Hilfe-Material greifbar und man muss
improvisieren. Wie kriegt man eine von Blut und Steinen verklebte Schürfung
oder auch eine grössere Wunde möglichst schmerzlos einigermassen sauber?
Mit dem ältesten Heilmittel, das wir meistens sowieso dabei haben. Die Wunde
wird mit dem körperwarmen, nahezu sterilen Urin ausgewaschen. Urin besitzt
zudem eine desinfizierende, eiweissgerinnende und schmerzlindernde Wirkung,
die bei der vorläufigen Wundversorgung sehr hilfreich ist.
Diese Erfahrung machte ich das erste Mal während einer Hausräumung in abgelegenem Gebiet. Ich zog mir eine schwere, blutende Quetschung an einem Finger zu. Eine Hausapotheke gab es nicht und Hilfe war nicht erreichbar. Ich erinnerte mich an die Worte meines Vaters, der in der Armee Sanitätsdienst geleistet hat und mir vom alten Soldatenbrauch erzählt hat, Verletzungen zu bepinkeln oder in einem solchen Fall im Urin zu baden. Das linderte die Schmerzen und die Wunde musste danach nicht einmal mehr ärztlich behandelt werden.
Ob man eine Wunde selbst versorgen kann oder ob die Verletzung ärztlich versorgt werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Grösse, Art und Ort der Wunde, Verschmutzung, Infektionsgefahr, Fremdkörper etc. Natürlich kommt es auch auf das Geschick und die Erfahrung an, ob man mit einer solchen Verletzung selbst zurecht kommt.
Es gibt auch Berichte, bei denen für äusserliche Anwendungen 3 bis 4 Tage "gereifter" Urin verwendet wird, weil er wirksamer sei. Davon rate ich ab, weil das die reinste Bakterienkultur ist. Ausserdem ist diese Brühe auch in olfaktorischer Hinsicht eine ziemlich üble Zumutung.
Nicht nur in Notfällen - Urin für die Hautpflege
Als weitere äusserliche Anwendungen helfen Einreibungen, Auflagen und Bäder gegen Ekzeme und andere Hauterkrankungen. Hier ist vor allem die Wirkung des Harnstoffs gefragt. Dieser ist beim Menschen wie bei allen Säugetieren eines der wichtigsten Endprodukte des Eiweiss-Stoffwechsels. Auch der menschliche Schweiss enthält bis zu einem halben Prozent Harnstoff. Er ist ein bewährtes Mittel gegen Hautleiden und Bestandteil von vielen Salben und Cremes. Kritiker monieren, dass der Harnstoffgehalt im Urin beträchtlich schwanke und dass darin viel zu wenig Harnstoff vorkomme, um wirklich positive Effekte auf der Haut zu haben.
Es macht logischerweise schon einen Unterschied, ob der konzentrierte Morgenurin oder das labbrige Vormittagswässerchen nach der dritten Tasse Tee verwendet wird.
In der einschlägigen Literatur wird bei Urin von einem Harnstoffgehalt von 2 bis 3% oder 25 bis 30gr. pro Tag ausgegangen. Pflegecrèmen enthalten 3 bis 5%, spezielle Crèmen für die Therapie um die 10%, im Extremfall bis zu 20% Harnstoff. Weil Harnstoff ein bisschen anrüchig tönt, wird für die Bezeichnung meistens der Begriff 'Urea' verwendet.
Es gibt Untersuchungen, die beweisen wollen, dass die Harnstoffkonzentration in einer Crème eine massgebliche Rolle spielt. Folglich sollte das ja auch mit Urin funktionieren. Aber was wäre die Welt, wenn es nicht auch n+1 Untersuchungen gäbe, die genau dies bestreiten oder die dem Harnstoff zumindest eine untergeordnete, sprich zu vernachlässigende Rolle zusprächen? Deshalb sollte man sich - gerade bei einem so kontroversen Thema - nicht auf den Untersuchungsergebnissen anderer ausruhen, sondern selbst Hand anlegen und für sich herausfinden, ob die Methode tauglich ist oder nicht.
Ein Mangel an Harnstoff in der Haut führt zu Trockenheit. Harnstoff stellt den sauren Haut-Schutzmantel in den Gebieten wieder her, wo dieser nicht durch den Schweiss entstehen kann, z.B. bei Hornhaut. Bei Neurodermitikern wird oft ein besonders stark erniedrigter Harnstoffgehalt in der befallenen Haut festgestellt. Führt man der Haut Harnstoff zu, empfinden die Patienten Erleichterung. Die typischen Anzeichen wie Sprödigkeit, Rauheit, Rötungen und Juckreiz verschwinden. Auch verhärtete Hornhaut wird wieder geschmeidig.
Um eine gute Wirkung zu erreichen, sollte der Urin nach einer Waschung möglichst lange nicht abgewaschen werden, Machen Sie die Waschung deshalb vor Haushalts- oder Gartenarbeiten, die länger dauern und nach denen Sie dann sowieso duschen.
Praktische Beispiele
Anschliessend finden Sie einige praktische Beispiele für den Gebrauch von Urin im Alltag, die mir besonders praktisch oder nützlich erscheinen.
Verletzungen (Prellungen, Schürfungen, auch tiefere Wunden)
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mit Strahl
abstrahlen oder auswaschen. Danach eine Kompresse oder Auflagen anbringen.
Sehr praktisch: Einen Tampax (o.b.-Tampons müssen der Länge nach einseitig
eingeschnitten und flachgedrückt werden) bepinkeln und mit der faserfreien
Aussenseite - oder auf einer Zwischenlage aus Gaze - auf die mit Urin
ausgewaschene Wunde legen und fixieren. Tampons der Marke o.b. oder gleicher Konstruktion sind übrigens die am besten komprimierte und verpackte Watte, die in keiner Notapotheke fehlen sollte. |
Ekzeme, Hautunreinheiten, Schuppen, trockene Haut, leichte Verbrennungen, Altersflecken...
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Bei Haut-Auffälligkeiten verschiedenster Art: Waschungen, vor allem Morgens und Abends, Einreibungen und Auflagen |
Neurodermitis
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Immer wieder
abtupfen, wenn möglich über längere Zeit Auflagen. Vorsicht: Die Anwendung
kann ziemlich brennen. Das muss ausgehalten werden; auf keinen Fall kratzen.
Nachbehandlung mit harnstoffhaltigen Crèmes. Bei ganz heftigen Erscheinungen können auch tägliche Einläufe mit Eigenurin gemacht werden. (Darmreinigung mit einem Klistier oder Irrigator) |
Augenbrennen, -entzündung
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Waschung oder Spülung mit einem drucklosen Strahl (Einwegspritze ohne Nadel). Augenbad (im Fachhandel gibt es spezielle "Augenbadewannen") mit etwa 30% Urin und 70% frischem Augentrost-Tee oder einfach abgekochtem Wasser. |
Erkältung, Entzündung im Hals
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gurgeln und in vielen, ganz kleinen Portionen schlucken; eher den Hals runter rinnen lassen. |
leichte Erfrierungssymptome , z.B. an den Füssen
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Teilbad der betroffenen Gebiete |
Schwielen, Hornhaut, aufgerissene Füsse oder Hände
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Teilbad der betroffenen Gebiete. Packungen über längere Zeit: Mehrmals wöchentlich über mehrere Stunden. |
Gerstenkorn
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abtupfen und Auflage |
Haarpflege (für Wuchs, Glanz)
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Haarwäsche, Kopfhautmassage |
Fieberbläschen (Herpes labialis)
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abtupfen, wenn möglich Auflage |
Insektenstiche
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abtupfen und Auflage |
Juckreiz
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abtupfen, Auflage, Einreibung |
Nagelentzündung
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Kompresse über Nacht |
Pilzerkrankungen
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Während mindestens 3 Wochen Auflagen über Nacht. |
Sonnenbrand
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sorgfältige Einreibung und Auflagen. Bei grosser Berührungsempfindlichkeit Urin in eine Spritzflasche abfüllen und die betroffene Fläche besprühen. |
Warzen
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Während mindestens 3 Wochen mehrmals täglich mit dem Morgenurin bepinseln. Über Nacht Auflagen. |
Möchten Sie mir ein Feedback geben?
Ich hoffe, dass Ihnen diese Seite hilfreiche Informationen geboten hat. Waren Ihnen diese Hinweise eine Hilfe? Konnten Sie die beschriebenen Reaktionen nachvollziehen oder hat Ihnen die Anwendung von Urin nichts gebracht?
Ich habe am eigenen Körper gute und weniger gute Reaktionen erlebt und bin an allfälligen Feststellungen anderer Personen sehr interessiert. Es freut mich, wenn Sie mir Ihre Meinung und die Reaktionen Ihres Körpers auf die Anwendung mit Urin mitteilen.
Besonders wichtig sind mir Angaben bezüglich Alter, Geschlecht, Art und Dauer der Anwendung und erhoffte bzw. eingetretene Wirkung. Haben Sie die Urinanwendung präventiv durchgeführt oder wollten Sie damit bestimmte Beschwerden behandeln? Haben Sie Ihre Beschwerden zuvor schon mit anderen Methoden behandelt oder behandeln lassen?
Es soll hier kein offenes Forum entstehen, das Thema Urin ist schliesslich nur ein kleiner Teil dieser Website. Es soll seinen Platz haben, aber nicht überbewertet werden.
