Heilpflanzen vor der Türe
Auf dieser Seite finden Sie praktische Tipps zur Anwendung von einigen wenigen Heilpflanzen, die sehr bekannt sind, wild wachsen oder auch im Hausgarten sinnvoll sind, obwohl einige davon als Unkraut verschrien werden.
Die Brennnessel (Urtica urens, Urtica dioica)
In unserer Region wachsen zwei Arten der Brennnessel: Beide dienen im Garten, in der Küche und in der Heilkunde den gleichen Zwecken.
Die kleine, Urtica urens, ist eine einjährige Pflanze mit unscheinbaren weiblichen und männlichen Blüten, die sich am gleichen Stängel entwickeln. Sie ist weniger verbreitet als die grosse Brennnessel.
Die grosse, Urtica dioica, ist eine mehrjährige Pflanze mit gut ausgebildeten, aus den Blattachseln hervorgehenden Blüten. Weibliche und männliche Blüten wachsen auf getrennten Pflanzen. Die Pflanze bildet ein dichtes Wurzelwerk.
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Wäre sie nicht so wehrhaft, wäre diese gute Pflanze wahrscheinlich längst ausgerottet. Das 'Unkraut', das sicher jeder kennt, muss wohl nicht weiter beschrieben werden. Seine vielseitige Verwendung in Küche, Garten und Heilkunde verdient allerdings besondere Aufmerksamkeit. |
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Ungeliebt, aber wirkungsvoll: |
In der Heilkunde wird die Droge in der Form von Tee, Pulver und Samen, Tinktur oder - besonders im Frühjahr - als Frischpflanzensaft verwendet. Die Blätter enthalten viel Vitamin C, Eisen und Ameisensäure, das macht sie besonders wertvoll bei rheumatischen Beschwerden.
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Frühlingskur mit Brennnessel- Frischsaft: Über eine Zeit von 3 bis 6 Wochen, je nach Saftmenge, täglich 2 bis 10 Esslöfflel des frisch gepressten Safts einehmen. So wird's gemacht |
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Prostata-Erkrankungen: Samen und Wurzelextrakte mindern die Symptome der Prostatavergrösserung in den Anfangsstadien: Samen auf's Butterbrot, in den Kräuterquark oder zum Salat, Wurzeltinktur täglich 3x20 Tropfen. |
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Bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege sollte viel Brennnesseltee getrunken werden |
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Bei rheumatischen Beschwerden: Zur Unterstützung des Körpers bei rheumatische Beschwerden täglich mehrmals eine Tasse Brennnesseltee trinken. Wer's kräftig mag, macht sich eine Brennnessel- Peitschung; eine gute Durchblutung und eine rege Stoffwechseltätigkeit ist garantiert! Man kann auch einen Auszug aus der Brennnessel in eine Rheuma- Salbe einbauen. |
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Brennnesselsamen als Stärkungsmittel bei Erschöpfungszuständen, in der Rekonvaleszenz, bei Müdigkeit oder Vergesslichkeit: Sie werden als Tonikum bei Erschöpfungszuständen, in Zeiten von grossem Stress und in der Heilungsphase nach Krankheiten eingenommen. Besonders älteren Menschen werden die Samen als Stärkungsmittel empfohlen. Für eine Kur nimmt man während drei Wochen 3mal täglich einen Teelöffel Samen ein. Besser ist es allerdings, sie regelmässig in kleinen Mengen in die Nahrung einzubauen. Hinweise |
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Haar-Tonikum (Haarwuchsmittel): 200 gr. frisch geschnittene Brennnesseln eine halbe Stunde in einem Liter Wasser kochen. Abseihen und nach dem Abkühlen die Haare damit waschen, am besten verbunden mit einer Kopfhautmassage. Der Absud kann auch mit Birkenblättern ergänzt werden. |
Auch in der Tierheilkunde leistet die Brennnessel gute Dienste
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Brennnesselsamen im Hunde-, Katzen- und Pferdefutter ergibt ein glänzendes Fell. Es stärkt die Tiere und beugt rheumatischen Erkrankungen vor. |
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Brennnesselsamen im Winter ins Hühnerfutter regt die Legeleistung der Tiere an. |
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Kühe und Schafe geben mehr Milch, wenn sie im Winter täglich einen Büschel getrocknete Brennnesseln bekommen. |
In der Küche werden die jungen Triebe der frischen Pflanze und die getrockneten Samen verwendet
Im Frühling sind die Blätter am zartesten und schmackhaftesten. Man kann aber während der ganzen Wachstumsphase die jungen Triebe verwenden, wenngleich sie gegen Ende Sommer halt immer strenger im Geschmack werden.
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Man kann die zarten Blätter mit heissem Wasser übergiessen, abseihen, klein schneiden und zum Salat geben oder zusammen mit Frischkäse in eine Omelette wickeln. |
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Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden. Bei Verwendung von älteren Blättern mit Spinat mischen, die Brennnesseln sind dann nicht mehr so dominant. |
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Die Samen werden getrocknet und können als
Heilanwendung oder einfach so zum Genuss in der Küche verwendet werden. Vor dem Gebrauch sollten sie
mit einem Mörser oder in der Kaffeemühle zerkleinert werden, damit sie der Körper besser verwerten kann.
Man kann sie über den Salat, in die Suppe oder aufs Butterbrot streuen, ins Joghurt oder Müesli mischen,
zu Teigwaren, Reis oder Kartoffeln geben, ins Brot backen, zusammen mit anderen Wildkräutern zu einem
Kräutersalz verarbeiten und und und, der Fantasie sind keine Grenzen gegeben. Zur gleichen Verwendung eignet sich auch das Pulver aus den getrockneten Blättern. |
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Eine ganz spezielle Delikatesse sind die
Brennnessel-Chips: Dazu werden die frischen, jungen Blättchen in Butterschmalz geröstet, bis sie
leicht gekraust und knusprig sind. Nach dem Abtropfen des Fetts kann man sie mit einer Gewürzmischung
überstreuen, z.B. Salz und Cayennepfeffer oder Paprika. Heiss geniessen.
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Auch im Garten ist die Brennnessel nützlich.
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zum Beispiel als Brennnessel-Jauche
als Dünger für starkzehrende Pflanzen, als Schutz vor Ungeziefer, als Kompoststarter... Herstellung: Einen nicht-metallenen Behälter mit den Blättern füllen. Mit Regenwasser auffüllen und mindestens 1 Woche gären lassen. Für die Anwendung 1:10 verdünnen! |
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Als Puppen- und Futterpflanzen für so schöne Schmetterlinge wie das Tagpfauenauge, den Admiral oder den kleinen Fuchs. |
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Wenn die Brennnessel neben aromatischen Pflanzen wächst, steigert sie deren Gehalt an ätherischen Ölen. |
Der Löwenzahn (Taraxacum officinale)
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Fast überall auf der Welt wird man diese äusserst anpassungsfähige Pflanze kennen, wenn sie auch je nach Standort und Bodenbeschaffenheit nicht immer genau gleich aussieht. In kargen Böden sind die Löwenzähne, die Zacken der Blätter, sehr ausgebildet, an feuchten und schattigen Standorten sind diese Blatteinschnitte fast nicht vorhanden. Vielerorts als Unkraut verpönt, ist die Pflanze in der Heilkunde wie auch in der Küche vielfältig verwendbar. |
Allein im deutschen Sprachraum hat der Löwenzahn hunderte von Namen, die bekanntesten sind Sonnenwirbel, Pusteblume, Saublume, Kuhblume, Milchblume, Wiesenlattich, Pisseblume, Bärenzahnkraut... Dazu kommen noch viele Dialektausdrücke. Leicht zu erraten, dass ihm die Form seiner Blätter seinen offiziellen deutschen Namen gegeben haben. In der Heilkunde wird der Löwenzahn vor allem als 'Tee', Tinktur oder - besonders im Frühjahr - als Frischpflanzensaft verwendet.
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Neben der blutreinigenden und stoffwechselanregenden Wirkung unterstützt und stärkt die Bitterdroge besonders unsere Verdauung und das Harnsystem. |
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Unreine Haut (Ekzeme, Akne, Ausschläge) werden mit 3 x 20 Tropfen Tinktur oder 3 Tassen Wurzeltee über längere Zeit (nicht über 8 Wochen) behandelt. |
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Bei Arthritis und Arthrose wird der Löwenzahn ebenfalls als Tinktur, Tee oder Frischpflanzensaft verabreicht. |
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Rheumatiker stellen oft fest, dass sie sich nach einer Kur mit dem frischen Presssaft des Löwenzahns allgemein besser fühlen. Häufigkeit und Heftigkeit der Schmerzen nehmen deutlich ab. |
Auch in der Tierheilkunde leistet der Löwenzahn gute Dienste
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Wie für Menschen ist der Löwenzahn auch für viele (Haus-)tiere ein Tonikum für den ganzen Körper. Blätter und Wurzeln im Hunde- und Katzenfutter ergibt ein schönes Fell und hält die Tiere gesund und kräftig. |
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Löwenzahn eignet sich wie Brennnesselsamen auch für die Aufzucht von Geflügel. |
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Hasen und Meerschweinchen essen die Blätter gerne - auch wenn diese nach der Blüte leicht bitter werden. |
In der Küche können alle Pflanzenteile als gesundes Gemüse verwendet werden
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Im Frühling verwendet man die zarten und schmackhaften Blätter gerne im Salat. Nach der Blüte werden sie bitter. Wenn man sie 2 Stunden ins kalte Wasser legt, nimmt ihnen das diese Bitterkeit. Wenn man die Pflanzen mit Stroh oder Karton abdeckt, bleichen die Blätter und schmecken wie Chicoréesalat. |
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Die noch geschlossenen Knospen können als 'falsche Kapern' in Essig eingemacht werden. (Halb Essig, halb Wasser, Zucker, Salz und Gewürze wie beim Einmachen von sauren Gurken) |
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Die Knospen können auch in kochendem Wasser kurz weich gekocht werden. Abtropfen lassen, ev. mit Haushaltpapier zusätzlich trocken tupfen und danach in Butter dünsten und fein würzen. |
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Wenn man die Blüten lagenweise mit Zucker und Zitronenscheiben in ein Glas schichtet, erhält man einen schmackhaften Löwenzahn- 'honig'. |
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Für ein feines Löwenzahnwurzelgemüse dünstet man die sauber gewaschenen und zerkleinerten Wurzelstücke in Butter an, würzt sie mit Gomasio (Sesam/Salzmischung aus dem Naturkostladen) und bindet es mit Sauerrahm |
Die Pfefferminze (Mentha piperita)
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Kaum eine andere Pflanze ist in der Schul- wie auch in der Naturmedizin so bekannt wie die Pfefferminze. In der Vorredbull-Ära kannte sie jedes Kind als schmackhafte Teegrundlage. Doch die Allerweltspflanze - selber ein Bastard, eine Kreuzung zwischen der grünen und der Wasserminze - ist nur eine Art in der grossen Familie der Minzepflanzen. |
Als Aroma ist die Minze im wahrsten Sinne des Wortes in aller Leute Munde. Verschiedene Arten dieser vielfältigen Pflanzengruppe finden in vielen Nahrungs- und Genussmitteln Verwendung:
Wir finden die Pfefferminze als Tee, Küchengewürz und Kaugummi-Aroma, in Süssspeisen, Schokoladen und Spirituosen, in Zahnpasten, Kosmetikprodukten und Raumerfrischern.
In der Heilkunde hat die Pflanze ein sehr breites Wirk- und Einsatzspektrum. Deshalb gehört die Pfefferminze auch in jede Hausapotheke.
Manche Leute rümpfen die Nase, wenn sie Pfefferminze nur schon hören. Vielleicht sind es unangenehme Kindheitserinnerungen an diese widerliche, abgestandene, lauwarme Kräuterbrühe, die es früher als einzige Flüssigkeit (ausser Wasser, aber wer trinkt denn schon so was...) gab.
Doch es lohnt sich, für "Geschädigte" wie für Neugierige, sich dieser Pflanze (wieder) bewusst zu werden und sich die vielfältigen Anwendungen vor Augen zu halten. Es gibt einige Dutzend Minzen in verschiedenen Variationen und Geschmacksrichtungen, die als Zuchtpflanzen angeboten werden.
Heilanzeigen und Zubereitungen
In der Heilkunde wird die Pfefferminze meistens als Auszug angewendet:
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die bekannteste Anwendung ist natürlich der Tee, ein fast überall erhältliches Magentonikum und eines der hervorragendsten Hausmittel bei kleineren Unstimmigkeiten im Verdauungstrakt. Hier wird vor allem die krampflösende Wirkung der Pfefferminze geschätzt. |
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Die Tinktur wird dort verwendet, wo die Zubereitung von Tee erschwert ist. Am Arbeitsplatz oder auf Reisen ist so schnell ein magenfreundliches Erfrischungsmittel als Getränk oder Mundwasser zubereitet. |
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Für die äusserliche Anwendung, vor allem in der Schmerztherapie (z. B. bei Kopfschmerzen oder bei Gelenksproblemen) oder als erfrischende Komponente in der Massage verwendet man einen Auszug in fettem Öl oder eine Mischung aus ätherischem und fettem Öl. Je grossflächiger es angewendet wird, desto weniger konzentriert darf es sein. |
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Auch in Badezusätzen oder Kosmetika kommen verschiedene Formen und Variationen der Minze zur Anwendung. In neutraler Flüssighandseife oder einer Zahnpaste sorgt das ätherische Öl der Minze (dafür eignet sich besonders die Mantha spicata, die Krauseminze, die uns als Spearmint-Aroma vom Kaugummi bekannt ist) für den entscheidenden erfrischenden Effekt. |
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In einem Fusspuder bewirkt die Minze eine angenehme Parfumierung und ein Frischegefühl, das in warmen Tagen sehr willkommen sein kann. Die Herstellung von Fusspuder |
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Schliesslich ist der Pfefferminz-Liqueur eine gute Verdauungshilfe nach üppigen Festivitäten. Die Herstellung von Liqueur |
In der Küche wird das Kraut der Pfefferminze frisch oder getrocknet verwendet:
In der englischen Küche - was man auch immer von ihr halten mag - ist Pfefferminze nicht wegzudenken. In der Türkei wird sie als frische Joghurt-Beigabe geschätzt und die mildere thailändische Minze würzt dort Fischsuppe oder Hühnergerichte.
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In Lammbraten oder Grillhähnchen. Als Verdauungshilfe vor oder nach einem schwerem Essen in Form von Tee oder Liqueur. |
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In der Salat-Gewürzmischung oder als Dekoration zu vielen Gerichten. |
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In Süssspeisen, Desserts, Crèmen oder Dips. |
Hinweise für den Anbau der Pfefferminze
Die Pfefferminze liebt Moor- und tonige Kalkböden, ist aber sehr anpassungsfähig, so dass sie praktisch überall wächst. Dennoch gibt es ein paar Details zu beachten, wenn man das Kraut in eigenen Garten ziehen möchte.
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Der Pflanze sollte ein klares Revier zugeteilt werden. Fühlt sie sich zu wohl, wuchert sie stark und kann bald einmal zum Überfluss führen. Deshalb sollten die unterirdischen Fortläufer rechtzeitig beschnitten werden. |
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Bei trockenem Wetter sollte lokal gegossen werden, um all zu viele unterirdische Fortläufer (mit denen sich die Pflanze Wasser sucht) zu verhindern. |
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Pfefferminze sollte alle 2, spätestens aber alle 3 Jahre an einen andern Standort verpflanzt werden. Wird sie am gleichen Ort belassen, besteht die Gefahr, dass die Pflanze wegen Bastardisierung mit wilden Minzenarten degeneriert und verkümmert. |

