manuelle Lymphdrainage
Wann kann die Lymphdrainage helfen ?
Am bekanntesten ist die manuelle Lymphdrainage wahrscheinlich bei der Behandlung von Wassereinlagerungen, zum Beispiel im Bereich der Beine. Auch Kosmetikerinnen, die die manuelle Arbeit über den Pudertopf stellen, erzielen damit gute Erfolge. Ein primäres Ziel der Lymphdrainage ist die gründliche Entschlackung und Entgiftung des Organismus. Durch die aktive Unterstützung des Immunsystems lässt sich eine Steigerung der Abwehrkräfte erreichen, was ganz allgemein Krankheiten aktiv entgegenwirkt.
Die manuelle Lymphdrainage ist aber nicht nur bei körperlichen Beschwerden angezeigt, sie hat durch ihren Charakter auch eine positive Wirkung auf die Psyche. Die rhythmischen Bewegungen und der ständige Hautkontakt wirken wie Streicheleinheiten mit Tiefgang. Durch die Behandlung an der Oberfläche des Körpers werden auf physischem und reflektorischem Weg auch die tieferen Schichten angeregt. Stress und psychischer Druck werden besser ertragen, wenn der Organismus auf ein stabiles Reservoir zurückgreifen kann.
Gute Behandlungserfolge wurden vor allem erreicht bei:
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Akne, bestimmte Arten von Hautunreinheiten und Ausschlägen |
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Glaukom (grüner Star, erhöhter Augeninnendruck) |
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Cellulite und Orangenhaut |
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arterielle Verschlusskrankheiten (Raucherbein) |
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Schlafstörungen |
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Menstruationsbeschwerden (Stauungen) |
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Krampfadern Die Behandlung bringt deutliche Erleichterung, wenn Stauungsbeschwerden, Schweregefühl und Spannung in den Beinen bestehen. Wird sie konsequent eingesetzt, kann sie mitwirken, langfristige Gewebeschäden zu vermeiden. |
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Migräne, Kopfschmerzen, ein 'zuviel' im
Kopf vor allem Belastungskopfschmerzen; wenn der Lebensstil zuwenig Ruhephasen zulässt. |
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Tinnitus aurium real nicht existierende Geräusche, die vom Ohr als Pfeifen, Brummen oder Zischen wahrgenommen werden. |
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Schleudertrauma, posttraumatisches Belastungssyndrom |
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Narbenbehandlung nach Operationen |
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Blutergüsse nach Unfällen Beim gesunden Menschen ist es eine Frage der Zeit, bis die hässlichen Verfärbungen ohne Zutun verschwinden. Personen, die sehr grossen Wert auf schnellstes Abklingen dieser Erscheinungen legen, sind mit der manuellen Lymphdrainage bestens bedient. |
Die Lymphdrainage wird üblicherweise durch den Arzt oder die Ärztin angeordnet, denn es gibt auch Situationen, bei denen keine Behandlung durchgeführt werden darf.
Kontraindikationen
Auf keinen Fall darf die manuelle Lymphdrainage angewendet werden bei:
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Krebserkrankungen, die zur Metastasierung neigen |
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Thrombosen, besonders eine akute Phlebothrombose |
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Blutgerinnungsstörungen |
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akuten bakteriellen oder virusbedingten Entzündungen, Infektionen |
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schweren Nierenerkrankungen; Niereninsuffizienz |
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fortgeschrittener Herzinsuffizienz |
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Asthma bronchiale |
Daneben gibt es eine Reihe weiterer Krankheiten, bei denen die manuelle Lymphdrainage nicht oder nur eingeschränkt angewendet werden darf. Dazu gehören akute Ekzeme im Ödemgebiet, eine Schilddrüsen-Überfunktion oder ein niedriger Blutdruck.
Im Krankheitsfall entscheidet ausschliesslich der Arzt oder die Ärztin, ob eine manuelle Lymphdrainage sinnvoll ist.
