Die Honigmassage
der Königsweg zur Ausleitung und Regeneration
Die Honigmassage entfaltet ihre hervorragende Wirkung von der Haut bis tief ins Gewebe und bewirkt wohldosiert eine gesteigerte Durchblutung mit reinigendem Effekt auf Körper und Seele.
| In der Irchelpraxis erhalten Sie mit einer Honigmassage |
|
|
Die Waschung des Rückens mit einer Heilpflanzenemulsion. |
|
|
Die Honigmassage: körperwarmer Honig wird gleichmässig auf dem Rücken verteilt und anschliessend intensiv eingearbeitet. |
|
|
Der verbrauchte Honig wird entfernt und der Rücken nochmals sorgfältig gewaschen und getrocknet. |
|
|
Eine leichte Massage mit Heilpflanzenöl, das anschliessend als Wickel für mindestens 10 Minuten auf dem Körper bleibt. |
|
|
Nach dieser Ruhephase wird das Öl sanft einmassiert und danach die Poren mit einer kurzen erfrischenden Abreibung wieder geschlossen. |
| Tönt gut - tut gut: Von der Haut bis tief in den Körper |
| Reservieren Sie sich hier Ihren Termin |
Ausführliche Beschreibung der Honigmassage
Honig wird in der Natur- und Volksheilkunde schon seit Jahrhunderten innerlich und äusserlich mit grossem Erfolg angewendet. Dass er auch bei dieser speziellen Art von Massage eingesetzt werden kann, ist bei uns erst seit einigen Jahren bekannt.
Die Honigmassage ist nicht nur eine sanfte Ausstreichung, wie das der Name vermuten liesse. Als Ausleitungs-Behandlung wird sie den Körper in einem gesunden Mass fordern. Um so wohler und frischer fühlen Sie sich danach. Im Folgenden wird die Behandlung ausführlich beschrieben.
Herkunft, Anwendung und Wirkung
Die Anwendung der Honigmassage ist überliefertes Volksheilwissen. Als Herkunft der Methode werden meistens Russland und Tibet genannt. In der mongolischen und asiatischen Tradition verwendet man dafür besonders präparierten Honig.
Im westlichen Verständnis der Honigmassage als Therapieform wird 100% reiner naturbelassener Honig verwendet. In der Irchelpraxis wird wegen seiner speziellen Zusammensetzung wenn immer möglich mit Waldhonig gearbeitet. Auf Zusatzstoffe wird in den meisten Fällen verzichtet, denn die Honigmassage ist an sich schon ein starkes Stück Arbeit für den Organismus.
Die Honigmassage gehört zu den ausleitenden Behandlungen; sie wird traditionell als bewährtes Mittel zur Entgiftung und Regeneration eingesetzt. Neben der Tiefenreinigung des Bindegewebes hat die Behandlung auch eine hervorragende Wirkung auf die Haut. Wie naturbelassener Honig strapazierte Haut an Händen und Füssen regeneriert, wird durch diese Behandlung auch die Haut am Rücken gründlich gereinigt, genährt und gepflegt.
Die Honigmassage kann aber nicht nur körperlich entgiften, sie wirkt auch im seelischen Bereich in hohem Masse entspannend. Sie ist eine umfassende Ganzheitsbehandlung von Körper, Geist und Seele.
Durchführung der Honigmassage
Die Honigmassage wird in den meisten Fällen am Rücken durchgeführt. Je nach Thematik kann sie aber auch an anderen Körperteilen, an grossen Gelenken, am Bauch, Oberschenkel, Gesäss oder auch im Gesicht durchgeführt werden. Dazu wird der körperwarme Honig gleichmässig aufgetragen und danach sofort mit der manuellen Arbeit begonnen.
|
Durch die spezielle Grifftechnik und die sich während der Behandlung verändernde Konsistenz des Honigs wirkt die Anwendung erst sanft, wohltuend aktivierend, dann stark durchblutungsfördernd und gegen den Schluss der Behandlung als kräftige Ausleitung, die mitunter ganz schön feuern kann. Die Behandlung kann in jedem Stadium beendet werden, so dass sie in jedem Fall ein angenehmes Erlebnis bleiben wird. |
Im Anschluss und während 24 Stunden nach einer Behandlung sollten auf den betroffenen Hautarealen keine Reinigungs- und Pflegemittel verwendet werden. Reines Wasser wäscht die Haut am besten.
Ebenfalls von grosser Wichtigkeit ist genügende Flüssigkeitszufuhr. Die Honigmassage regt den Stoffwechsel stark an. Deshalb ist es wichtig, dass schon vor der Behandlung genügend Wasser oder Kräutertee getrunken wird. Genügend trinken heisst - Genussmittel nicht gerechnet - 2 bis 3 dl pro 10 kg Körpergewicht im Tag. Kaffee ist ein Genussmittel; in dieser Sache kann er nicht als Getränk gelten.
Wirkungsweise
Neben der lokalen Wirkung werden bei der Honigmassage über die head'schen Reflexzonen auch die inneren Organe angesprochen. Jedem inneren Organ lassen sich nämlich bestimmte Hautareale zuordnen, die als Head-Zonen bezeichnet werden und die eine besondere diagnostische und therapeutische Bedeutung haben.
![]() |
Wenn 'es' irgendwo im Rücken weh tut, muss das
nicht zwingend mit dem Bewegungsapparat zusammenhängen. |
Wo es gelingt, blockierte Situationen auf der körperlichen wie auch auf der psychischen Ebene zu lösen, fliesst auch die Lebensenergie wieder ungehindert und der verhängnisvolle Kreislauf aus Schmerz, Leiden und Verspannung ist durchbrochen. Durch die gezielte Stimulation der Head’schen Zonen wirkt die Honigmassage reflektorisch auf die inneren Organe.
Indikationen
Die Honigmassage wirkt stoffwechselanregend, durchblutungsfördernd, verbessert die Ausscheidung über die Poren und die Nieren, befreit den Organismus von Gewebsschlacken, Talg, Salzen und klebrigem Schweiss. Neben der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und des Allgemeinbefindens ist die Honigmassage eine sinnvolle Anwendung bei:
|
|
Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich |
|
|
Kopfschmerzen, Depressionen, chronischer Müdigkeit |
|
|
chronischen Spannungen und allgemeinen Unruhezuständen |
|
|
Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten |
|
|
chronischem Bluthochdruck |
|
|
prämenstruellem Syndrom PMS, vor allem bei Stau vor der Mens |
|
|
verzögerte Erholung nach belastenden
Situationen (Stress, Burnout, in der Heilungsphase schwerer Krankheiten) |
|
|
abgeklärten Beschwerden innerer Organe |
|
|
Verdauungsstörungen, Darmträgheit |
|
|
chronischem Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen |
|
|
Potenzstörungen und Unfruchtbarkeit |
|
|
Belastungen mit Giften aller Art (Amalgam, Arzneimittel, Drogen...) |
|
|
Aufbau des Immunsystems |
Kontraindikationen
Für die Honig-Massage gelten grundsätzlich die gleichen Kontraindikationen wie für die klassische Massage. Die Behandlung darf nicht durchgeführt werden bei:
|
|
einer Honig-Allergie |
|
|
frischen Verletzungen, offenen Wunden und Blutungen |
|
|
entzündlichen Prozessen |
|
|
Infektionen (auch bei oder kurz nach einer Grippe!) |
|
|
fieberhaften und kräftezehrenden Erkrankungen |
|
|
Hauterkrankungen (Ekzeme, Ausschläge) |
|
|
Venenerkrankungen, Thrombose |
|
|
Lähmungen |
|
|
Tumoren jeder Art |
In folgenden Fällen darf die Honigmassage nur nach Absprache mit dem Arzt ausgeführt werden:
|
|
wenn blutverdünnende Medikamente eingenommen werden |
|
|
nach einem Schlaganfall |
|
|
bei Schwangerschaft |

